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STEELROOTS®    25 Jahre BFtec

25 Jahre BFtec

Wollte man die inzwischen 25 Jahre dauernde Unternehmensgeschichte von BFtec in einem Motto zusammenfassen, so könnte es "Zurück zu den Wurzeln" lauten. Und das aus doppeltem Grund: Zum einem hat das am 28.12.1994 von Peter Kellner gegründete Unternehmen mit der Entwicklung von betonlosen Fundamenten und den daraus entwickelten Stahlwurzelfundamenten, den Steelroots, gewissermaßen sein Meisterstück abgeliefert, und zum anderen kehrte Peter Kellner mit seinen Mitarbeitern nach etlichen Jahren des "Exils" wieder an den angestammten Heimatort zurück. Es könnte genauso gut "Auf zu neuen Ufern" heißen, denn die Arbeit von BFtec ist geprägt von technischen Entwicklungen, Innovationen und Patenten, für die das kleine Familienunternehmen im Laufe der Jahre mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt wurde.

25 Jahre BFtec GmbH

Doch zurück zu den Anfängen, zu den Wurzeln des Unternehmens. Schon frühzeitig erkannte man in dem kleinen Konstruktionsbüro in dem Nentershäuser Ortsteil Süß, dass es einen großen Markt für technische Innovationen gibt, deren Lösungen oft im Detail liegen. Der Keri-Anker zum Beispiel war so eine technische Entwicklung aus der in einem Einfamilienhaus an einem Hang gelegenen Ideenschmiede, die die energetische Sanierung von den Plattenbauten in den neuen Bundesländern nachhaltig vereinfachen und beschleunigen würde. Der herrliche Ausblick über das dörfliche Idyll mit der angrenzenden osthessischen Hügellandschaft muss offensichtlich auch den unternehmerischen Weitblick und Wagemut von Peter Kellner und seinem Team geschärft haben, denn noch heute sind die Keri-Anker im Einsatz - auch wenn Peter Kellner die Vermarktungsrechte inzwischen an ein anderes Unternehmen abgetreten hat.

Im Jahr 2000 erfolgte der Umzug aus den beengten Räumlichkeiten nach Philippsthal. Mit Joachim Krah wurde ab 2003 der Personalstamm um einen Technischen Leiter erweitert und die Entwicklung von weiteren Innovationen wie zum Beispiel dem Fußbodensystem Terra-Clic nahm ihren Lauf. Auch die Grundlagen für die unternehmerische Krönung sollte in den nächsten Jahren in den Büroräumlichkeiten im Philippsthaler Schloss geschaffen werden: Die Entwicklung der betonlosen Fundamente fiel in eine Zeit, in der Solarparks und Photovoltaikanlagen nun nicht mehr nur auf Dächern, sondern auch auf Freiflächen installiert wurden. Dafür waren Gründungen erforderlich, die in erster Linie in Form von Betonfundamenten erfolgten, auf die die Solarbäume und Ständergerüste gestellt wurden. Es war die Begegnung mit einem alten Landwirt in Bayern, die Peter Kellner darin bestärkte, mit seinen betonlosen Fundamenten auf dem richtigen Weg zu sein. Der alte Landwirt weigerte sich nämlich beharrlich, seine Ländereien mit 200 Betonfundamenten für einen Solarpark zuzubetonieren. Er wollte seinen Nachkommen schlichtweg keine tonnenschweren Altlasten aus Beton hinterlassen, deren Entsorgung nicht nur aufwändig, sondern auch extrem teuer gewesen wäre. Obwohl nur die wenigsten, die in dieser Zeit in Solar investierten, diese Weitsicht und Verantwortung für die Nach- und Umwelt an den Tag legten, so war es für Peter Kellner ein einschneidendes Erlebnis: Wenn schon regenerative Energien, dann bitte auch mit reyclingfähigen Materialien.

Mit dem Erwerb einer ehemaligen Supermarktimmobilien in Philippsthal fand man zudem eine geeignete Konstruktions- und Entwicklungshalle, in der man abgeschottet von allzu neugierigen Blicken Entwicklungen testen und weiter ausbauen konnte. Nach außen hingegen demonstrierte das Unternehmen seit 2010 allerdings deutlich, in welche Richtung es geht, denn es firmierte um und nannte sich fortan BFtec. BFtec steht dabei für betonlose Fundamente Technologie.

Doch Peter Kellner wäre nicht Peter Kellner, wenn er diese Entwicklung im Laufe der Zeit nicht noch weiter optimiert hätte. Das Problem der ersten betonlosen Stahlfundamente, die wie ein großer Erddübel in den Untergrund gedreht wurden, bestand darin, dass man nicht sehen konnte, was sich im Untergrund befindet. Rohr-, Strom- und Wasserleitungen oder auch Wasseradern - ob und wo sie im Erdreich schlummern, weiß man erst richtig, wenn man den Boden aufbaggert.

Der nächste Schritt zu den heutigen STEELROOTS®, den betonlosen Stahlwurzelfundamenten, die in eine ausgehobene Baugrube gestellt und mit dem anstehenden Boden wieder verfüllt werden, ist deshalb ein ebenso logischer, wie die erneute Verlagerung des Unternehmenssitzes zurück nach Süß, zurück zu den Wurzeln. Von dem verkehrsgünstig gelegenen Standort fast in der Mitte Deutschlands möchte das Unternehmen auch in den nächsten 25 Jahren dafür sorgen, dass Gründungen von aufgestellten Bauteilen nicht mehr nur mit Beton erfolgen müssen. Vielmehr gibt es mit den betonlosen Gründungen insbesondere den STEELROOTS® von BFtec eine ebenso ökologische (weil 100 Prozent recycelbar), schnell einsetzbare (weil die Aushärtezeiten entfallen) und wirtschaftliche (weil kein Boden teuer entsorgt werden muss) Gründungsvariante. Mit Peter Kellners Tochter Johanna ist bereits seit einigen Jahren die zweite Generation in die Geschäftsführung des Familienunternehmens getreten. Um ein weiteres Motto zu bemühen: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.